Österreich

Donau-Radweg: Passau - Wien

Donau-Radweg

Juni / Juli 2013

Reiseprogramm Donau-Radweg
Donau-Radweg Passau - Wien 29.06.2013Schärding - Passau - Oberes Donautal - Schlögen / Donauschlinge
30.06.2013Oberes Donautal - Linz
01.07.2013Linz- Grein
02.07.2013Grein - Ybbs - Marbach - Emmersdorf / Kloster Melk
03.07.2013Emmersdorf - Willendorf - Wachau - Spitz - Dürnstein - Krems-Stein - Benediktinerstift Göttweig
04.07.2013Krems - Tulln
05.07.2013Tulln - Klosterneuburg - Wien
06.07. -
13.07.2013
Rundreise Ungarn:
Pecz - Heviz - Weingebiet Villany - Budapest

Der Donau-Radweg zwischen Passau und Wien ist aus gutem Grund ein Klassiker unter Europas Radwegen. Weitgehend ungestört vom Autoverkehr lässt es sich auf dieser Route ohne große Steigungen durch die unterschiedlichsten Regionen Österreichs radeln. Man passiert idyllische Landschaften wie die Donauschlinge bei Schlögen, das Mühlviertel oder die steilen Weinterrassen der Wachau. Die Dreiflüsse-Stadt Passau, Linz und Österreichs Hauptstadt Wien sind eindrucksvolle Orte. Zahlreiche Klöster, darunter das berühmte Stift Melk, liegen entlang der Donau.

Gesamtlänge: ca. 350 Radkilometer

 

29.06.2013: 1. Tag: von Schärding über Passau ins Obere Donautal nach Schlögen / Donauschlinge

Unsere über Sackmann Fahrradreisen gebuchte Tour beginnt in Schärding. Das Auto parken wir kostenlos beim österreichischen Partnerunternehmens Austria Radreisen, wo auch unser Gepäck für den Gepäcktransport entgegen genommen wird.

Nun steigen wir auf unser Fahrrad, das uns die nächsten sieben Tage lang hoffentlich sicher transportieren wird. Etwa 350 Rad-Kilometer liegen vor uns.

Schärding war vom Hochwasser im Mai stark betroffen. Ein Teilstück des Inn-Radwegs ist aktuell noch gesperrt. Wir fahren durch die kleine Innenstadt. Am Stadtplatz bewundern wir die sogenannte "Silberzeile", so benannt aufgrund der prächtigen Häuserfronten an der Nordseite des Platzes.

Zunächst folgen wir nun dem Inn-Radweg. In Wernstein stoppen wir kurz, um den Blick auf die Burg Wernstein von der Fußgängerbrücke aus zu genießen.

Burg Wernstein
Burg Wernstein

Auf der gegenüberliegenden Seite thront von Wald umgeben das fünftürmige Schloss Neuburg.

Nach 17 km erreichen wir die Drei-Flüsse-Stadt Passau, wo Inn, Ilz und Donau zusammenfließen. Beim Überqueren des Inns über die Marienbrücke haben wir einen schönen Blick auf den prächtigen Dom und die Altstadt.

Passau - Drei-Flüsse-Stadt
Drei-Flüsse-Stadt Passau - Blick von der Marienbrücke

Hier findet werktäglich um 12.00 Uhr ein Orgelkonzert auf der mit 17.974 Pfeifen und 233 Registern ausgestatteten größten Kirchenorgel der Welt statt. Hierfür kommen wir leider zu spät und können dem musikalischen Genuss nur von außen lauschen. Doch auch ohne Orgelkonzert ist eine Besichtigung des Doms empfehlenswert, immerhin ist der diesige italienisch-barocke Kirchenraum der größte nördlich der Alpen und nicht nur aufgrund seiner Größe sehr beeindruckend.

Nach einem kurzen Bummel durch die schönen Gassen der Altstadt setzen wir unsere Fahrt fort. Über die Luitpoldbrücke überqueren wir die Donau und kurz darauf die kleine Ilz, die hier in die Donau mündet.

Der folgende nördliche Donau-Radweg verläuft leider entlang einer vielbefahrenen Bundesstraße - im Nachhinein empfiehlt sich hier die südliche Donauseite. Ab Engelhartszell wird die Strecke ruhiger und landschaftlich schöner. Nach 15 km erreichen wir die Schlögener Schlinge bei Au, unser heutiges Tagesziel.

Schlögener Schlinge - Au
Schlögener Schlinge - Au

Mit einer Fahrradfähre setzen wir über und sind direkt am Hotel Schlögener Schlinge. In diesem 200 m tief eingegrabenen Engtal hat sich die Donau ihren Weg gesucht und nimmt mit einer 180 Grad-Kurve einen Richtungswechsel vor. Ein fantastisches Naturschauspiel, das man am besten von oben betrachtet. In der traumhaft schönen Natur gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten, für die uns leider die Zeit fehlt.

30.06.2013: 2. Tag: Schlögen - Linz

Von Schlögen aus wird der südliche Radweg empfohlen, der landschaftlich sehr reizvoll ist. Fern von jedem Autoverkehr verläuft der Weg am bewaldeten Ufer entlang. Direkt an der Donau liegt der kleine Ort Aschach. Hier lassen sich noch deutliche Hochwasserspuren erkennen. Das wahre Ausmaß lässt sich anhand einiger Fotos nachvollziehen.

Am Kraftwerk bei Ottensheim wechseln wir auf die nördliche Uferseite und fahren die letzten 10 km nach Linz leider mangels Alternativen erneut neben einer vierspurigen Bundesstraße. Das etwas in die Jahre gekommene mehrstöckige Arcotel liegt direkt am Donauufer und bietet schöne Ausblicke und auf den Pöstlingberg. Hier thront die Wallfahrtskirche als eines der Wahrzeichen über Linz.

Linz - Marktplatz mit Dreifaltigkeitssäule
Linz - Marktplatz mit Dreifaltigkeitssäule

Nachmittags bummeln wir durch die schöne Linzer Altstadt. In einem Café an der imposanten Dreifaltigkeitssäule aus dem 18. Jh. genießen wir typische Linzer Torte. Die 20 m hohe Säule aus weißem Marmor steht in der Mitte des Hauptplatzes. Häuser mit barocken Fassaden rahmen den mit 13.200 qm größten umbauten Platz Europas ein.

Ganz in der Nähe befindet sich die Jesuiten- bzw. Ignatiuskirche (Alter Dom). Anton Bruckner wirkte hier von 1856 -1868 als Domorganist. Die Orgel wurde nach seinen Plänen umgebaut und bis heute in dem Zustand bewahrt.

Eine interessante Ausstellung bietet aktuell das OÖ Kulturquartier. Unter dem Motto Höhenrausch kann man über Holzstege laufen und einen hölzernen Turm besteigen. Die Aussicht auf die Stadt ist grandios. Die Ausstellung soll u.a. Geld für die Sanierung des Turms des neuen Doms einbringen.

Der neugotische neue Dom ragt aus dem Stadtbild heraus. Sein Turm ist nur wenige Meter niedriger als der des Wiener Stephansdom. Der gewaltige Innenraum des 1924 fertig gestellten Mariendoms ist der größte Österreichs und kann etwa 20.000 Personen fassen.

Besonders gut gefällt uns die Bischofsstraße, eine kleine Einkaufsgasse mit netten Läden.

Nachdem wir in der Hotelsauna das Anti-Muskelkater-Programm absolviert haben, gehen wir erneut in die Altstadt. Das empfohlene Restaurant Wagnerei bietet eine vorzügliche Küche und hat eine gute Weinkarte. Das nette Ambiente rundet das Bild ab.

01.07.2013: 3. Tag: Linz - Grein

Wir verlassen Linz und fahren am Nordufer entlang durch eine idyllische Flussauenlandschaft. In Abwinden verlässt der Weg die Donau bis Mauthausen. Aufgrund der Hochwasserschäden gibt es eine Umleitung. Der Weg führt durch eine flache Landschaft, vorbei an Getreidefeldern. Erst in Mittenkirchen erreichen wir wieder die Donau und können noch jede Menge Schlammberge rechts und links des Weges sehen.

Wieder einmal führt der Radweg ab Dornach bis nach Grein entlang einer Bundesstraße.

Das ehemalige Schifferstädtchen Grein ist eine nette Kleinstadt. Das Ortsbild wird geprägt von Häusern aus dem 16. und 17. Jh. mit überwiegend barocken Fassaden.

Grein an der Donau
Grein an der Donau - Blick von Schloss Greinburg

Besonders sehenswert ist das historische Stadttheater. 1791 erbaut, ist es das älteste originalgetreu erhaltene Schauspielhaus Österreichs.

Grein - Rathaus - Theater
Grein - Rathaus - Theater

Interessant sind die Sperrsitze. Nun wissen wir, woher sich der Name ableitet, denn an den Holzklappsitzen sind Schlösser angebracht. Mietete man einen Sperrsitz, erhielt man einen Schlüssel zum Aufsperren des Sitzes. Kurios ist auch ein Klosett, das nur durch einen Vorhang vom Zuschauerraum abgetrennt ist und dem Benutzer von hier bei Bedarf einen Blick auf das Schauspiel durch Öffnen des Vorhangs zu ermöglichen. Ebenso gab es ein Gefängnis, von welchem die Insassen seinerzeit durch einen Sehschlitz die Aufführung verfolgen konnten. Die Theaterbesucher brachten den Gefangenen Speisen mit, damit diese nicht während der Aufführung störten.

Ein Aufstieg zum Schloss Greinburg ist lohnenswert. Die Besichtigung des Schifffahrtsmuseum sparen wir uns. Stattdessen genießen wir den schönen Blick auf die Donau.

 

02.07.2013: 4. Tag: Grein - Ybbs - Marbach - Emmersdorf / Kloster Melk

Mit der Fahrradfähre lassen wir uns auf das Südufer übersetzen. Erstaunlicherweise herrscht heute großer Andrang und wir kommen erst bei der zweiten Fuhre mit. Bisher hatten wir den Eindruck, dass der ansonsten hoch frequentierte Donau-Radweg - vermutlich als Folge des Hochwassers - derzeit wenig befahren wird.

Vom Südufer genießen wir noch einmal einen schönen Blick auf Schloss Greinburg bevor wir dem idyllischen Weg durch das enge Tal folgen.

In der alten Römerstadt Ybbs legen wir einen kurzen Stopp ein. Der historische Stadtkern ist geprägt von einigen Renaissance-Fassaden. Wir überqueren auf dem Staudamm des Kraftwerkes Ybbs-Persenbeug die Donau und gelangen durch den Nibelungengau nach Marbach. Hoch über dem Ort liegt von weitem sichtbar der bekannte Wallfahrtsort Maria Taferl. Den Abstecher zur Wallfahrtskirche und den damit verbundenen 4 km langen Anstieg sparen wir uns.

Über Klein-Pöchlarn radeln wir auf dem Damm bis nach Ebersdorf. Hier gabelt sich der Weg. Wir wählen den rechten Weg, der an einem Donau-Altarm entlang führt bis zum Donaukraftwerk Melk. In Luberegg sehen wir zwei alte Rundtürme, die einst Leucht- und Signaltürme der Flösser waren. Auf der anderen Donauseite thront auf einem Felsen das bombastische Kloster Melk mit einer Länge von 320 m. Kurz darauf erreichen wir Emmersdorf.

Nachdem wir unsere Zimmer im Hotel "Zum schwarzen Bären" bezogen haben, überqueren wir die Donau, um das Kloster Melk zu besichtigen. Der 1702 -1738 errichtete Barockkomplex ist einen Besuch wert.

Kloster Melk
Kloster Melk

So gibt es im Benediktinerstift einen tollen Marmorsaal mit einem riesigen Deckenfresko. Gut gefällt uns auch die etwa 100.000 Bände umfassende Bibliothek sowie die mit Intarsien und Blattgold geschmückte Stiftskirche.

UNESCO Weltkulturerbe

Bemerkenswert ist das Tonnengewölbe, die Deckenfresken sowie die 64 m hohe Kuppel. Das Stift Melk sowie die hier beginnende Wachau wurden von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Die Wachau ist eine etwas über 30 km lange Flusslandschaft zwischen Krems und Melk in der Randzone zum österreichischen Granit- und Gneishochland.

03.07.2013: 5. Tag: Emmersdorf - Willendorf - Wachau - Spitz - Dürnstein - Krems-Stein - Benediktinerstift Göttweig

Von Emmersdorf folgen wir der nördlichen Uferseite. Hier beginnt der wohl bekannteste Donauabschnitt, die Wachau. Doch zunächst fuhrt die Strecke entlang der Bundesstraße und ist stellenweise extrem eng.

In Willendorf legen wir einen kurzen Zwischenstopp ein, Im Zuge der Donauuferbahn-Errichtung wurde 1908 im eiszeitlichen Löss bei Willendorf eine 11 cm große aus Kalkstein herausgearbeitete Statuette gefunden, die eine unbekleidete, fettleibige Frauenfigur darstellt.

Willendorf - Venus-Statue
Willendorf - Venus-Statue

Sie gilt als Ausdruck eines Fruchtbarkeitskultes bzw. als Symbol der "Magna Mater". Aus der Paläolithikum (Altsteinzeit) wurden von Südwest-Frankreich bis Sibirien bislang 130 Objekte gefunden. Die Willendorfer Venus gilt als die Formschönste. Eine ca. 80 cm große Replik ist an der Fundstelle zu sehen. Das Original befindet sich im Museum, das allerdings erst um 10 h öffnet.

Hinter dem kleinen Ort Schwallenbach beginnen die ersten Weinterrassen. Ab Spitz radeln wir durch einige der traditionsreichen Weinbauorte der Wachau, die sich bis nach Krems ziehen.

Wachau
Weinterrassen an der Wachau

Die besten Weinlagen der Wachau liegen zwischen Spitz und Dürnstein. Oberhalb von Spitz thront die Ruine Hinterhaus aus dem 13. Jahrhundert. auf einem schroffen Felsen. Ein Panoramaweg führt weiter durch die Weinterrassen. An der Wehrkirche St. Michael lohnt sich ein kurzer Stopp. Die Pfarre stammt aus dem 5. Jahrhundert, der gotische Neubau aus dem 15. Jahrhunderts.

Wehrkirche St. Michael
Wehrkirche St. Michael

In Weißenkirchen sehen wir uns den Teisenhofer Hof (Schützenhof) mit einem Arkadenhof im Stil der Renaissance an.

Dürnstein hat eine nette Altstadt. Das Stadtensemble ist geprägt von Gotik, Renaissance und Barock. Auffällig ragt der blau-weiße Glockenturm der Kirche des Augustiner-Chorherrenstifts heraus.

Kirche des Augustiner-Chorherrenstifts in Dürnstein
Kirche des Augustiner-Chorherrenstifts in Dürnstein

Der barocke Komplex wurde Ende des 18. Jh. errichtet. Bemerkenswert sind die Reliefdecke, die geschmückten Beichtstühle sowie einige Bronzereliefs, die u. a. die "Sündflut" darstellen.

Schon weithin ist das große Benediktinerstift Göttweig sichtbar. Unübersehbar thront die Klosteranlage auf einem Berg in 429 m über dem Meeresspiegel.

Die Doppelstadt Krems-Stein ist eine Kultur- und Unistadt. Wir radeln durch die nette Altstadt von Stein. Kurz darauf erreichen wir Krems und beginnen mit dem mühevollen Anstieg zum Steigenberger Avance Hotel. Als Fahrradhotel ist selbiges sicherlich nicht die beste Wahl, da es 1 km abseits der Altstadt auf einem Hügel liegt.

Zunächst wollen wir das zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende Benediktinerstift Göttweig besichtigen, das auf einem Hügel auf der gegenüberliegenden Donauseite oberhalb des Ortes Furth thront.
Kloster Göttweig
Kloster Göttweig

UNESCO WeltkulturerbeErfreulicherweise entscheiden wir uns für die schnellere Variante per Taxi. Die Vorbereitungen für das abends stattfindende Konzert mit Elena Garancha im Innenhof des Stifts laufen auf Hochtouren. Entsprechend ist die Anlage nur noch bis 15 Uhr zur Besichtigung zugänglich. Der Name Göttweig bedeutet landläufig „von den Göttern geweiht". Das barocke Klosterschloss wurde zu Beginn des 18. Jh. errichtet. Im Zentrum der Klosteranlage steht die Stiftskirche Mariä Himmelfahrt, ein Kuppelbau mit prächtiger Zweiturmfassade.

Kloster Gottweig
Stiftskirche Mariä Himmelfahrt - Kloster Gottweig

Der Innenraum ist reich geschmückt. Im Kaisertrakt befindet sich das Museum.

Klosteranlage Melk
Treppenhaus mit Deckenfresko

Über einen monumentalen Treppenaufgang (Kaiserstiege), der von einem großartigen Deckenfresko geschmückt wird, erreicht man die Fürsten- und Kaiserzimmer. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Klosteranlage durch das NS-Regime bis 1949 enteignet. Dem Stift gehören noch heute 41 Mönche an.

 

04.07.2013: 6. Tag: Krems - Tulln

Zunächst drehen wir noch eine Runde durch die Altstadt von Krems, die als älteste Stadt Niederösterreichs gilt. Durch das Steiner Tor, das Wahrzeichen der Stadt, erreichen wir das Gewirr aus mittelalterlichen Gassen. Es ist das einzige erhaltene der vier Stadttore aus dem 15. Jh. und wurde im 18. Jh. barockisiert. Am Marktplatz steht die Pfarrkirche St. Veit mit einem imposanten Innenraum. Hinter der Kirche beginnt die steile Piaristenstiege. Auf dem Wachberg über der Stadt thront die spätgotische Piaristenkirche aus dem Jahre 1475. Sie gilt als Schwester des Wiener Stephansdom. Im Zentrum der Stadt gibt es die sogenannte Kunstmeile mit der Kunsthalle und einem Karikaturmuseum.

In Krems überqueren wir noch einmal die Donau und radeln auf der südlichen Route weiter nach Tulln. Die Strecke verläuft weitestgehend direkt am Ufer entlang. Zum Teil ist die Donau auf diesem Streckenabschnitt enorm breit.

In Tulln sind wir etwas abseits der Altstadt im eher schlichten Hotel Römerhof untergebracht, das keinen besonderen Charme hat. Römische Spuren, wie u. a. der Römerturm sowie Stadtmauerreste prägen das Stadtbild. Ein kurzer Besuch gilt der Minoritenkirche sowie der Stadtkirche St. Stephan. Der Hauptplatz mit einer schönen Fassade ist ganz nett.

In der Geburtsstadt Egon Schieles gibt es im ehemaligen Stadtgefängnis ein Egon-Schiele-Museum mit 70 Originalwerken des Malers und einer Dokumentation seines Lebens. Den Nachmittag verbringen wir an der recht nett angelegten Promenade mit Blick auf die Donau.

 

05.07.2013: 7. Tag: Tulln - Klosterneuburg - Wien

Heute fahren wir die letzte Etappe. Die Strecke auf der südlichen Donauseite führt meistens am Ufer entlang.

Klosterneuburg bei Wien
Klosterneuburg bei Wien

In Klosterneuburg besichtigen wir das Augustiner-Chorherrenstift. Besondere Attraktion ist der Verduner Altar, der aus 52 goldgefassten Emailletafeln besteht, die ihn zum einem einzigartigen Kunstschatz machen.


Klosterneuburg - Verduner Altar
Klosterneuburg - Verduner
Kurz darauf erreichen wir die ersten Vororte von Wien. Versehentlich verpassen wir den Donau-Radweg und fahren entlang eines Seitenarms. Mittels eines Stadtplans schlagen wir uns durch den hektischen Verkehr bis in die Nähe des Praters. Damit endet unsere wunderschöne Radtour. Am Hotel Lassale werden wir samt unserer Räder abgeholt und zurück zu unserem Auto nach Schärding gefahren. Dass es auf der Fahrt regnet, kann uns egal sein. Wir hatten eine Woche ideales Radfahrwetter und die Regenkleidung unbenutzt in den Satteltaschen mitgeführt.

 

In Schärding packen wir das Auto und fahren die Strecke gleich wieder zurück. Im Anschluss haben wir eine einwöchige Ungarn-Tour geplant. Unser heutiges Tagesziel ist St. Pölten in Österreich. Dort angekommen drehen wir noch eine kleine Runde durch die ziemlich große Innenstadt. Mit einem kleinen Abendmahl in einer netten Osteria Weinbar lassen wir den Abend ausklingen.

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