USA / Kanada

Rocky Mountains

23. August bis 12. September 2008

Kanada

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05.09.2008 Waterton Lakes National Park – Canmore Alberta
06/07.09.2008 Banff National Park
08.09.2008 Columbia Icefields – Jasper National Park – Kamloops
09.09.2008 Vancouver British Colombia
10./11.09.2008 Vancouver Island – Duncan – Victoria

USA

12.09.2008 Port Angeles – Seattle Washington


Kanada: Alberta

Wir verlassen den Glacier Nationalpark und fahren über die Grenze nach Kanada in den Bundesstaat Alberta zum Waterton Lakes National Park. Dieser nur 526 qkm große Park ist nicht so stark besucht, soll aber gute Möglichkeiten zum Wildlife-Beobachten bieten. Besonders reizt uns der 13 km lange Red Rock Canyon Parkway, der zu selbigem führt. Die bis zu 25 m tiefe Schlucht offenbart ungewöhnlich rote Felsen, ein kleiner Bach durchfließt die Schlucht. Wir beobachten ein Paar, dass die Schlucht durchklettert, was nicht immer ganz einfach ist.

Red rock Canyon
Red rock Canyon

Auf der Rückfahrt werden wir von einem älteren Paar auf Schwarzbären aufmerksam gemacht. Eine Mutter mit ihrem Jungen sind am Abhang in der Ferne zu erkennen. Durchs Fernglas beobachten wir, wie das Junge tapsig hinter der Mutter her rennt. Nach zehn Minuten rennen die beiden plötzlich eilig davon. Die ältere Dame vermutet, dass sie durch irgendetwas aufgeschreckt wurden und sich beispielsweise ein Männchen in der Nähe befindet. Und richtig, wenig später erspähen wir dieses auf dem gegenüberliegenden Hang. Wir erfahren, dass das Weibchen ihr Junges vor dem Männchen schützt, da dieses ansonsten das Junge umbringen würde, um dann mit dem Weibchen seine eigenen Nachkommen zu sichern.

Wir befinden uns auf dem Weg nach Prince of the Wales. Als wir den Middle Waterton Lake erreichen, quert ein Schwarzbär direkt vor unseren Augen die Straße. Sofort halten auf dem Parkplatz am See an. Hier müssen wir nicht lange warten, schon zeigt sich der Bär wieder und kommt neugierig auf den Parkplatz. Nachdem er sich auf die Hinterbeine gestellt hat, um uns zu beschnuppern, macht er kehrt und geht an den See.

Schwarzbär
Schwarzbär

Auf der gegenüberliegenden Seeseite liegt unübersehbar auf einem Hügel das nostalgische Prince of Wales Hotel. Aus der Lobby hat man einen fantastischen Blick auf den Upper Waterton Lake, der wie ein Fjord von hohen Berggipfeln eingerahmt wird.

Middle Waterton Lake - Prince of the Wales Hotel
Middle Waterton Lake - Prince of the Wales Hotel

Der kleine Urlaubsort Waterton Park lädt uns zu einer kurzen Rast ein, bevor wir uns zum Banff National Park aufmachen.

Landschaftlich ist das Land sehr ähnlich, wie auf der amerikanischen Seite, jedoch ist die endlose Prärie noch weniger besiedelt. Als wir hinter Lundbreck auf den Highway 22 fahren, macht uns ein Schild darauf aufmerksam, dass es auf den nächsten 135 km keine Tankstelle oder anderen Service gibt. Schnurgerade führt die Straße kilometerlang an Weideflächen vorbei. Den zu erwartenden Regen können wir schon Kilometer im Voraus ausmachen.

In Longview biegen wir auf den Highway 40 ab in Richtung der Berge. Die Landschaft ändert sich. Wir sind von dichten Nadelwäldern umgeben, dahinter liegen die schroffen Berge der Rocky Mountains. Über den landschaftlich sehr reizvollen Highwood Pass, Kanadas höchstem Pass auf 2.227 m Höhe, fahren wir weiter. Einige der Bergspitzen sind noch schneebedeckt. Wir durchfahren Kananaskis Country, ein 4.250 qkm großes Wildnisgebiet, das sich westlich von Calgary erstreckt. Während in diesem ganzjährigen Erholungsgebiet im Sommer Wanderungen, Wildbeobachtungen oder beispielweise Golf spielen angesagt ist, ist es im Winter ein beliebtes Skigebiet. Für die Olympischen Winterspiele in Calgary 1988 wurde in Nakiska ein Alpinskigebiet angelegt.

Highwood pass
Highwood pass

Unser Tagesziel heißt Canmore. Abends bummeln wir durch Downtown, wo es einige historische Gebäude aus den Tagen des Kohlebaus zu sehen gibt. Hier finden wir auch eine nette Weinbar, wo wir ausnahmsweise mal sehr gut speisen.zurueck

 

Samstag, 06.09.2008 Banff National Park – Lake Louise

Die Wettervorhersage ist eingetreten, von den Berggipfeln ist nichts zu sehen. Wir machen uns zum nur wenige Kilometer entfernt liegenden 1000 places to see before you dieBanff National Park auf. Der Eintritt kostet 20 CAN$/Tag. Banff ist Kanadas erster Nationalpark und wurde bereits 1885 dazu erklärt. Anders als bei den amerikanischen Nationalparks führt hier der Trans Canada Highway hindurch und einige Touristenorte, wie beispielsweise Banff, liegen im Nationalpark.

Banff liegt in traumhafter Lage am Bow River, umgeben von den Gebirgszügen der kanadischen Rocky Mountains. Durchfährt man das quirlige Städtchen, überquert man den Bow River, sieht man schon aus der Ferne die Türme eines der berühmtesten und feudalsten Berghotels der Welt, das Fairmont Banff Springs, das 1888 als größtes Hotel der Welt galt und von der Canadian Pacific Railway gebaut wurde. Hinter dem Hotel verläuft der Bow River mit seinem nicht besonders hohen, dafür aber stark strömenden Bow Falls.

Banff Fairmont Hotel
Banff Fairmont Hotel

Nach einem kleinen Abstecher an den Lake Minnewanka, der aufgrund der andauernden Wolkendecke seinen vollen Reiz nicht zur Geltung bringen kann (es ist der größte See im Park), fahren wir den Bow Valley Parkway. Am Johnston Canyon wandern wir zu den Lower und Upper Falls. Der 2,6 km (ein Weg) lange gut ausgebaute Weg ist sehr frequentiert. Doch die Wanderung entlang des Johnston Creek mit schönen Blicken auf die Schluchtenwände ist sehr schön. Neben einigen kleineren Wasserfällen und moosüberwucherten Felsformationen bieten die ca. 30 m hohen Lower und die nicht minder spektakulären Upper Falls einen besonderen Reiz. An den Upper Falls bewundern wir eine große gelbmarmorierte Felswand, die uns an den Yellowstone Nationalpark erinnert.

Johnston Canyon
Johnston Canyon

Unser Tagesziel ist Lake Louise, wo wir am frühen Nachmittag ankommen. Wir haben Glück und ergattern noch ein günstiges Standardzimmer in der Deer Lodge. Angesichts des inzwischen eingetretenen Regens gönnen wir uns einen ruhigen Nachmittag im Hotel. Der Saunabereich hört sich leider vielversprechender an, als er es tatsächlich ist. Von Ruheräumen und angenehmer Atmosphäre hat man hier noch nichts gehört. Sehr schön ist allerdings der Whirlpool auf der Dachterrasse, von dem aus man direkt auf die Bergsilhouette und einen Gletscher blickt. Bei der angenehmen Wasser-Temperatur stört der leichte Nieselregen nicht.

Lake Louise Banff National Park
Lake Louise Banff National Park

Natürlich wollen wir nicht verpassen, uns auch noch den berühmten Lake Louise anzusehen. Obwohl die Sonne heute nur stellenweise eine Chance hat, die Wolkendecke zu durchbrechen, leuchtet der See wie angestrahlt in einem satten Smaragdgrün. Ringsum umgibt den See ein schönes Bergpanorama, zudem auch der Mount Victoria (3.459 m) mit seiner schneebedeckten Spitze gehört. Der nur 2,4 km lange und 500 m breite See ist ein ganz besonderes Naturwunder. Unverständlicherweise wurde am Ostufer des Sees das riesige Fairmont Chateau Lake Louise, ebenfalls von der Eisenbahngesellschaft, vor etwas 100 Jahren errichtet. In einem der zahlreichen Restaurants speisen wir dennoch zu Abend.

In der Hoffnung, die wahre Schönheit des Sees am morgigen Tag bei Sonnenschein genießen zu dürfen, fahren wir zurück zur Deer Lodge. Hier spielen wir noch eine Runde Pool Billard, bevor wir den Abend im Kaminzimmer ausklingen lassen. Die Lodge macht von Außen einen wesentlich besseren Eindruck. Innen ist das Hotel sehr einfach und renovierungsbedürftig.zurueck

 

Sonntag, 07.09.2008 Banff National Park

Das Öffnen der Vorhänge offenbart auch heute leider keinen blauen Himmel, aber die Wolkendecke scheint nicht so dick zu sein.

Trotzdem möchten wir natürlich ein Highlight des Nationalpark, den Moraine Lake, nicht verpassen. Dieser ist nur halb so groß wie der Lake Louise, aber nicht minder sehenswert. Als wir dort eintreffen gibt es zumindest einige Löcher in der Wolkendecke und die Berggipfel sind mystisch von leichten Wolken überzogen.

Moraine Lake Banff
Moraine Lake Banff

Wir folgen dem 1,5 km langen Uferweg bis ans Ende. Als wir dort ankommen werden die weißen Gipfel herrlich von der Sonne angestrahlt und der Blick auf einige Gletscher der Bow Range freigegeben. Der See leuchtet herrlich smaragdgrün. Von dem Anblick sind wir ganz begeistert! Erfreulicherweise sind wir vor den Touristen-Massen da und können den Anblick nur für uns erleben. Als wir zum Parkplatz zurück kommen, sind bereits die ersten Busse eingetroffen. Das hält uns dennoch nicht davon ab, auch noch auf den hohen „Felshaufen“ am Abfluss des Sees zu steigen, von wo aus wir einen ausgezeichneten Blick auf den See und das Gipfelpanorama haben.

Am Lake Louise haben wir leider weniger Glück, die Sonne kommt nicht durch und von dem gestrigen Leuchten des Sees ist nichts zu erkennen.

Kurz hinter Lake Louise fahren wir auf den Icefields Parkway. Dieser verläuft 230 km parallel zur kontinentalen Wasserscheide und gilt als einer der landschaftlich schönsten und faszinierendsten Straßen entlang der höchsten Berge der kanadischen Rockies.

Am auf den ersten Blick unscheinbar wirkenden Herbert Lake legen wir einen Picknickstopp ein. Zu unserem großen Glück dürfen wir diesen bei Sonnenschein genießen, die Gipfel der Waputik Range und der Mount Temple hängen dennoch teilweise in Wolken.

Herbert Lake
Herbert Lake

Von einem Aussichtspunkt an der Straße haben wir später einen schönen Ausblick auf den smaragdgrünen Hector Lake und der im Hintergrund aufragenden Bergsilhouette.

Sehr gut gefällt uns der Bow Lake. Nördlich dieses Sees, an der Nun-Ti-Jah-Lodge, haben wir einen tollen Blick auf den Crowfoot (Krähenfuß) Gletscher. Leider wieder einmal ein anschauliches Beispiel der Abschmelzung der Gletscher, noch vor 50 Jahren reichten die Gletscher fast bis zur unteren Klippe.

Bow Lake
Bow Lake

Der Wanderung zu den Bow Glacier Falls können wir nicht widerstehen. Diese verläuft zunächst entlang des Sees und präsentiert fantastische Blicke auf die vergletscherten Bergspitzen. Erfreulicherweise spielt auch das Wetter mit. Nach einem kurzen aber ziemlich steilen Anstieg haben wir einen Blick auf die Wasserfälle. Etwas hadern wir, ob wir den Weg über die Geröllmassen zum Wasserfall fortsetzen sollen, entscheiden uns aber neugierig dafür. Irgendwann ist allerdings kein Weg mehr zu erkennen. Da der Wasserfall um diese Jahreszeit wenig Wasser hat und entsprechend keinen vielversprechenden Anblick bieten wird, entscheiden wir uns nicht bis ans Ziel zu gehen. Dennoch eine sehr schöne Wanderung (4,6 km ein Weg), die ein tolles und äußerst abwechslungsreiches Bergpanorama bietet.

Hinter dem Bow Lake steigt der Highway bis auf eine Höhe von 2.069 m an. Einen weiteren Stopp legen wir am Peyto Lake ein. Das Timing könnte kaum besser sein. Vom Aussichtspunkt haben wir einen atemberaubenden Blick auf den grün leuchtenden See, der von der Sonne angestrahlt wird. Einfach perfekt!

Peyto Lake
Peyto Lake

Nachdem uns die Nun-Ti-Jah-Lodge am Bow Lake zu teuer war, versuchen wir unser Glück an dem einige Meilen entfernten Motel „The Crossing" am Saskatchewan River Crossing. Leider müssen wir feststellen, dass das Preis-Leistungsverhältnis hier von Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Mangels Alternativen in erreichbarer Nähe akzeptieren wir den Preis von fast 170 CAN$. Immerhin können wir von unserer Veranda noch lange den schönen Blick auf die umliegenden Berge genießen.zurueck

 

Montag, 08.09.2008 Columbia Icefields – Jasper National Park – Kamloops

Der erwartete blaue Himmel bleibt aus, stattdessen gibt es eine graue Wolkendecke. Wir fahren zu den Columbia Icefields. Zwischen dem Mount Columbia und dem Mount Athabaska liegt das größte Eisfeld der Rocky Mountains. Auf einem 325 qm großen Plateau gelegen, ist das Eisfeld teilweise bis zu 365 m dick und wird von 30 Gletschern gespeist. Es ist eine der größten Eisflächen südlich des nördlichen Polarkreises und ein Überbleibsel der letzten großen Vergletscherung vor ca. 20.000 Jahren. Aufgrund der Höhenlage von 1.900 bis 2.800m Höhe konnte dieses überdauern. Von der Haupteiskuppe erstrecken sich 6 Gletscher in drei große Täler. Vom Icefield Parkway kann man den Athabasca Glacier, der auch am einfachsten zugänglich ist, bereits sehen und sogar an die Gletscherzunge heranfahren. Der 6 km lange Gletscher hat 90 – 300 m dicke Eisschichten. An seinem Fuß liegt der Sunwapta Lake, die Quelle des Sunwapta River.

Columbia Icefield
Columbia Icefield

Um den Gletscher etwas näher zu erkunden, entscheiden wir uns für eine Ice Explorer Tour. Zunächst werden wir mit einem Bus näher an den Gletscher herangefahren. Dort warten bereits die Spezialfahrzeuge, die mit ihren Ballonreifen auch Gletscherspalten überwinden können.

Ice Explorer - Columbia Icefield
Ice Explorer - Columbia Icefield

Auf dem Gletscher wurde eine Fahrstrecke angelegt. Es geht zunächst ein kurzes Stück ein 18° steiles Gefälle hinab, danach nur noch bergauf. Rechts und links erstreckt sich der Gletscher, einige Spalten und Löcher sind zu erkennen. Nach etwa 15 Minuten erreichen wir ein Plateau. Hier dürfen wir 20 Minuten aussteigen. Immerhin haben wir etwas Glück und langsam zieht blauer Himmel auf.

Columbia Icefield
Columbia Icefield

Ansonsten sind wir von der Tour, die 37 CAN$ kostet, eher enttäuscht. Das Gletschererlebnis kommt bei Weitem nicht an unsere Gletscherwanderung in Neuseeland oder auch anderen Gletschern in der Schweiz oder in Österreich heran. Man ist lediglich etwas näher dran, aber der Blick vom Besucherzentrum ist der Gleiche. Unsere Erwartung, dass man mit einer geführten Tour auf dem Gletscher herumläuft und auch in Spalten hineinsehen kann, wurde ziemlich enttäuscht.

Das Colombia Icefield verbindet den Banff und den Jasper National Park miteinander. Im Jasper National Park fahren wir den Icefield Parkway weiter und erreichen nach knapp 50 km die Sunwasta Falls. Der Fluss macht hier einen scharfen Knick und stürzt als Wasserfall in eine Schlucht. Dieser ist weniger wegen seiner Höhe, sondern vielmehr durch den Wechsel des ruhigen Flusses in den plötzlich tosenden Wasserfall interessant.

Sunwasta Falls
Sunwasta Falls

Noch ein weiterer Wasserfall wartet auf uns. Tosend stürzen die Athabasca Falls durch eine enge Schlucht in die Tiefe und bieten ein spektakuläres Naturschauspiel.

Wenig später erreichen wir Jasper. Die Kleinstadt ist nur halb so groß wie Banff und lange nicht so kommerzialisiert.

Es mag auch am trüben Wetter liegen, dass wir für heute keine Lust auf weitere Seen und wolkenverhangene Gipfel haben. So beschließen wir, den 50 km von Jasper entfernt liegenden Maligne Lake auszulassen und stattdessen einen Tag früher als geplant die Fahrt nach Vancouver zu beginnen.zurueck

 


Kanada: British Columbia

 

Damit verlassen wir den Jasper National Park und kurz darauf auch den Bundesstaat Alberta. In British Columbia gilt Pazifik Standard Time (PST, -1h).

Die Strecke führt uns durch den Mount Robson Provincial Park. Selbiger Berg ist mit einer Höhe von 3.954 m der höchste der kanadischen Rockies – heute aber leider in Wolken.

Hinter dem Park wird die Landschaft zunehmend flacher und die Bergspitzen sind nicht mehr weiß gepudert. Dafür gib es nun wieder große Weideflächen. In Valemount soll man am Swift Creek, direkt unterhalb des Info-Zentrums, Chinooks beobachten können, die hier zwischen Mitte August und Ende September nach ihrer 1.200 km langen Reise vom Pazifik laichen. Immerhin können wir einen ziemlich großen Fisch sehen. Trotz starker Strömung scheint dieser im Wasser stilzustehen. Aber so richtig etwas zu erkennen ist nicht.

Immerhin schaffen wir es noch bis nach Kamloops, einer 80.000 Einwohner Stadt. Nachdem wir uns ein Motel gesucht haben, gönnen wir uns nach der anstrengenden Fahrt heute ein schönes Essen. Am Ufer des Thompson River gibt es das sehr nette Restaurant Storms, wo wir sehr gut mit Blick auf den Fluss speisen.zurueck

 

Dienstag, 09.09.2008 Vancouver

Früh brechen wir auf, bis nach Vancouver sind es noch etwa 350 km. Leider verschlechtert sich das Wetter zusehends. Als wir die größte Stadt British Columbias erreichen, ist es zwar trocken, aber grau in grau – von den Einheimischen als Permagrey bezeichnet. Vancouver liegt direkt am Meer und wird von Bergen eingerahmt.

Nachdem wir uns einigermaßen orientiert haben, fahren wir nach Gastown. Nur eine Ecke vorher werden wir gleich mit den Schattenseiten der Stadt konfrontiert. Auf einem Platz lungern jede Menge Obdachlose und ziemlich schräge Typen herum. Auch der mysteriöse Austausch von Bargeld gegen kleine Päckchen weißen Pulvers bleibt uns nicht verborgen.

Mit einem leicht unwohlen Gefühl schlendern wir die Water Street entlang. Historische Gebäude, die farbenfroh renoviert wurden und alte Gaslaternen säumen die Straße. Es gibt eine Menge an kleinen, originellen Läden und witzigen Restaurants / Bars. Das Highlight ist eine dampfbetriebene Uhr, die an der Ecke Cambie Street steht. Alle 15 Minuten findet eine Dampfexplosion statt, die Dampfpfeifen lassen den berühmten Westminster-Glockenschlag erkennen.

Vancouver - Steam Clock - Gastown
Vancouver - Steam Clock - Gastown

Am Canada Place ragt das Wahrzeichen der statt in den Himmel. Das in der Anmutung weißer Segel gestaltete Gebäude wurde als kanadischer Pavillon zur Weltausstellung 1986 erbaut. Seinerzeit diente es als Kongresszentrum, wird aber derzeit um das benachbarte Burrand Landing erweitert, um zukünftig als Vancouver Trade und Convention Centre genutzt zu werden. Unter anderem befindet sich ein IMAX-Kino im Gebäude, wo wir uns kurzentschlossen einen Film über Wale und Delfine ansehen.

Canada Place - Vancouver
Canada Place

Als wir das Kino verlassen, scheint erfreulicherweise die Sonne. Wir schlendern noch etwas durch den Heritage District. Hier sind insbesondere viele Designer Läden angesiedelt haben. Derzeit gibt es eine Menge Baustellen, alles scheint sich auf die 2010 hier stattfindenden olympischen Winterspiele vorzubereiten.

Vancouver Skyline
Vancouver Skyline

Über die Howe Street fahren wir durch das Hochhäuser-Meer zur English Bay. Die Beach Ave. führt am Sunset Beach entlang. In der Denman Street finden wir ein von außen nicht besonders schönes, dafür aber bezahlbares Hotel. Die Zimmer im English Bay Hotel sind sauber und eine Parkmöglichkeit gibt es ebenfalls. Von hier aus ist es nicht mehr weit zum Stanley Park. Eigentlich hatten wir vor, für die Erkundung Fahrräder auszuleihen, finden aber keinen Anbieter im Park.

Der Stanley Park gilt als besonderes Highlight der Stadt, uns wundert nur, dass man diesen mit dem Auto durchfahren kann; sogar der Highway an die Nordküste verläuft hier durch. Einen schönen Blick auf die Wolkenkratzer-Skyline hat man vom Aussichtspunkt an der Lion’s Gate Bridge.

Lion's Bay Bridge
Lion's Bay Bridge

Im östlichen Zipfel des Park sehen wir uns die skurrilen, bunten Totem Poles an, wobei es sich um eine Sammlung echter Totempfähle der Kwagiulth Indianer handelt, die früher hier lebten. Entlang der Seawall Promenade hat man eine sehr schöne Aussicht auf die Stadt und das herausragende Canada Place-Gebäude. Auf dem Wasser heben immer wieder Wasserflugzeuge zu Rundflügen ab. Insgesamt herrscht reges Treiben im Park. Viele Walker, Jogger und Radfahrer sind unterwegs und natürlich jede Menge Touristen.

Totem Pole
Totem Pole

Zum Sonnenuntergang setzen wir uns an den English Bay Beach. Die Sonne geht hinter den Bergen vor einer Kulisse aus Booten unter. Auch hier ist wird wieder die Schattenseite der Großstadt deutlich, am Strand lungern einige Obdachlose herum.

Anschließend schlendern wir die angesagte Denman-Street entlang. Hier gibt es alle möglichen witzigen Läden und ausreichend Gastronomie. Uns spricht besonders das japanische Restaurant Kingyo an, wo wir vorzuzüglich speisen. Unter anderem gibt es eins der edelsten Rindfleischsorten (Kobe-Beef) zu probieren und jede Menge Sushi. Auch bei Japanern ist das Restaurant ziemlich angesagt.zurueck

 

Mittwoch, 10.09.2008 Vancouver Island – Duncan – Victoria

Nach einem kurzen Starbucks-Frühstück machen wir uns auf nach Horseshoe Bay. Leider verpassen wir die Fähre nach Vancouver Island nur um wenige Minuten und haben zwei Stunden Wartezeit, die wir uns im Horseshoe Bay Park vertreiben.

Die Überfahrt nach Nanamo dauert etwa 1 ½ Stunden. Vancouver Island ist die größte Insel im Nordpazifik und liegt direkt vor der Küste British Columbias. Auf der 450 km langen Insel gibt es ein imposanten Gebirgsmassiv, schneebedeckte Gipfel sowie zahlreiche Flüsse und Seen. Doch auf den ersten Blick erschließt sich die landschaftliche Schönheit nicht, zumindest nicht, wenn man den breit ausgebauten Island Highway nach Victoria, was ca. 120 km weiter südlich liegt, fährt. Wir hatten eine ruhige, weniger dicht besiedelte Insel erwartet. Stattdessen ist es rechts und links des Highways fast durchgängig besiedelt oder wurde von großen Einkaufszentren eingenommen. Im Norden der Insel soll dies anders sein, aber das werden wir bei unserem kurzen Stopover nicht erkunden können.

Das kleine Städtchen Duncan, auch als „Stadt der Totempfähle“ bekannt, sehen wir uns näher an. Ein markierter Fußweg führt an den etwa 80 Pfählen, mit denen sich die Stadt schmückt, vorbei. 4.500 Jahre hatte der indianische Stamm der Cowichan in diesem Gebiet gelebt und eine vielseitige Kunst entwickelt. Als Erinnerung an die indianische Vergangenheit wurden Künstler mit der Erstellung der Totempfähle beauftragt.

Duncan - Totem Poles
Duncan - Totem Poles

Um wenigstens noch etwas von der Landschaft zu sehen, fahren wir zum Cowichen Lake. Als wir diesen nach 30 km erreichen stellt sich schnell heraus, dass wir uns den Umweg hätten sparen können, da es eigentlich nur ein gut erschlossener Bade- und Wassersport-See ist.

In Victoria angekommen erkundigen wir uns im Besucherzentrum nach einem Quartier und entscheiden uns für ein ruhig gelegene B & B (Shakespeare House), etwas abseits des Zentrums.

Das 300.000 Einwohner Städtchen gefällt uns sehr gut. Hier tickt das Leben deutlich langsamer als in Vancouver. Es macht Spaß, am Hafen entlang zu schlendern. Dahinter ragt das riesige Gebäude des Fairmont Express Hotel auf. Dieses wurde 1908 erreichtet. Ein kurzer Blick in das Hotel, das man als Nichtgast nur durch den Seiteneingang betreten darf – lohnt sich; das pompöse Innere lässt uns staunen.

Fairmont Express Hotel
Fairmont Express Hotel

Schräg gegenüber steht das vom selben Architekten erbaute Parlamentsgebäude, das abends kitschig beleuchtet wird. Auch einen Bummel durch die Altstadt mit vielen gut restaurierten Fassaden und einer angenehm belebten Atmosphäre sollte man sich nicht entgehen lassen.

Altstadt Victoria
Altstadt von Victoria auf Vancouver Island

Rund um den Hafen gibt es jede Menge kleiner Läden und viele Restaurants und Pubs. Momentan ist Lachsfang-Saison, aber auch andere Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichte werden in fast jedem Restaurant frisch zubereitet. zurueck

 

Donnerstag, 11.09.2008 Vancouver Island

Nachdem wir in unserem Bed & Breakfast ein leckeres Frühstück mit frischen Muffins genossen haben, fahren wir zum Inner Harbour, um die für Morgen geplante Fährüberfahrt zu organisieren. Da wir den Mietwagen nicht in Kanada zurückgeben können, müssen wir nach Seattle, sparen uns aber immerhin die Fahrstrecke zurück nach Denver. Andernfalls wäre es einfacher, von Vancouver direkt nach Deutschland zu fliegen. Die direkte Autofähre nach Seattle fährt zu dieser Jahreszeit leider nicht, so dass wir nach Port Angeles übersetzen müssen. Bedauerlicherweise erfahren wir, dass keine Reservierungen mehr angenommen werden, wir jedoch das Auto schon abends abstellen können, um sicherzustellen, dass wir auch mitkommen.

Für 12:00 h haben wir eine Whale Watching-Tour gebucht, bis diese beginnt, verbleiben noch zwei Stunden Zeit. Kurzentschlossen entscheiden wir uns für einen Besuch des Royal British Columbia Museums, das meistbesuchte Kanadas. Anschaulich wird die Geschichte British Columbias vermittelt und teilweise durch Gerüche und Geräusche untermalt. Die Ausstellungsstücke wirken sehr lebensecht, wie beispielsweise ein Mammut aus der Eiszeit oder Behausungen und Artefakte der Ureinwohner.

Mammut - Royal British Columbia Museum
Mammut - Royal British Columbia Museum in Victoria

Für unsere Walbeobachtungstour mit einem Zodiac werden wir erst einmal eingekleidet und erhalten einen wasserdichten Overall mit integrierter Schwimmweste. Langsam fahren wir aus dem Hafen heraus. Anschließend geht es zügig weiter aufs offene Meer. Vor uns sehen wir bereits die Bergsilhouette der USA mit teilweise schneebedeckten Gipfeln.

Zodiac - Whale Watching - Walbeobachtung
Zodiac - Whale Watching - Walbeobachtung

Nach 20 Minuten sichten wir die ersten Wale, die langsam an uns vorbei ziehen und zum Atmen kurz Auftauchen. In dieser Region gibt es 80 Killerwale (Orca), die sich ständig hier aufhalten, einige Exemplare werden auf ein Alter von über 100 Jahre geschätzt. Eigentlich handelt es sich bei den Orcas im engeren Sinne um Delfine. Ihren Namen haben sie, weil diese Walart als Einzige nicht nur Fische und Pflanzen, sondern auch Säugetiere, also Delfine, Robben und sogar andere Wale angreifen und fressen.

Killerwal - Orca
Killerwal - Orca

Die Tiere können Boote schon weit im Voraus orten und bis zu 15 Minuten unter Wasser bleiben. Mittels eines Hydraphones (ein Unterwasser-Mikrofon) können wir die Töne hören, die die Wale untereinander abgeben. Zweimal haben wir sogar das Glück einen Wal springen zu sehen, meistens tauchen diese jedoch nur kurz auf um zu Atmen und eine Wasserfontäne auszustoßen.

Killerwal - Orca
Killerwal - Orca

Wir fahren zu einer vorgelagerten kleinen Insel, auf der ein noch betriebener Leuchtturm steht. Die Felseninsel wird von zahlreichen Seelöwen, Seehunden und Möwen umlagert, entsprechend ist der Gestank.

Seehunde

Auf der Weiterfahrt sehen wir noch etliche Wale, zum Schluss können wir rund um das Boot immer wieder Tiere auftauchen sehen. Wir schätzen an die 30 – 40 Tiere gesehen zu haben und sind absolut begeistert. Natürlich macht auch die Fahrt mit dem Zodiac eine Menge Spaß. Bei entsprechender Geschwindigkeit hüpft man regelrecht über die Wellen.

Nachmittags fahren wir zu den etwa 20 km nördlich von Victoria gelegenen Butchart Gardens und besichtigen eine der schönsten Gartenanlagen, die wir bisher gesehen haben. Die 22 ha große Anlage ist überaus gepflegt und sehr liebevoll angelegt. Überall blüht es in voller Pracht. Kleine Teiche und Wasserfontänen runden das Bild ab. Besonders schön ist der Rosengarten, mit Rosenarten aus aller Welt, sowie der verspielt angelegte japanische Garten. Ein schöner Rundweg führt an den schönen Rabatten vorbei. Der Besuch ist sehr empfehlenswert.

Butchart Gardens Vancouver Island
Butchart Gardens auf Vancouver Island bei Victoria

Nachdem wir im B&B unsere Koffer schon einmal zusammengepackt haben, fahren wir diese mit dem Auto zum Fähranleger um sicherzustellen, die 10:30 h-Fähre am nächsten Morgen zu erreichen. Wir sind das 2. Auto, das dürfte kein Problem sein. Anschließend schlendern wir durch Downtown und speisen im Restaurant Sauce.zurueck

 

Freitag, 12.09.2008 Port Angeles – Seattle

Nach dem Frühstück laufen wir zum Fähranleger. Der Parkplatz ist um 9:00 h bereits gut gefüllt. Anderthalb Stunden vergehen mit Einreiseformalitäten und Fahrzeugkontrollen, bevor wir auf das Schiff fahren dürfen.


USA: Washington

Bei der Überfahrt haben wir zunächst noch strahlend blauen Himmel und Sonnenschein, aber vor der US-Küste hat sich ein Wolkenband festgesetzt, durch das wir später fahren. Unsere Hoffnung, von der Fähre möglicherweise Wale beobachten zu können, bleibt leider unerfüllt. Nur ein paar Delfinflossen können wir erkennen, die aber schnell verschwinden.

USA-Küste
USA-Küste

Nach fast zwei Stunden erreichen wir Port Angeles. Etwas unterschätzt haben wir, dass wir von hier noch einen fast dreistündigen Weg nach Seattle vor uns haben. Es gibt zwar mehrere Möglichkeiten, wie beispielsweise einen kleinen Umweg über Olympia in Kauf zu nehmen oder eine kürzere Fahrtzeit dafür aber eine weitere Fährüberfahrt zu haben – der Zeitaufwand ist bei allen Optionen in etwa gleich. Wir entscheiden uns für letzteres und fahren ca. 60 Meilen bis nach Bainbridge Island. Auf den Straßen ist erstaunlich viel Verkehr. UNESCO WeltkulturerbeFür einen Besuch des Olympic National Park (UNESCO Weltkulturerbe), an dem wir vorbei fahren, bleibt keine Zeit.

Die Fähre von Bainbridge Island fährt etwa alle 45 Minuten. Als wir den Fähranleger erreichen blicken wir bereits auf die Skyline von Seattle. Die Überfahrt dauert ca. 35 Minuten und ist sehr lohnenswert. Einige Hochhäuser, die Space Needle oder das Baseballstadion Saveco Field ragen aus der imposanten Skyline heraus.

Seattle Skyline
Seattle Skyline

Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten erreichen wir die Innenstadt von Seattle. Schnell stellen wir fest, dass Parken hier ein großes (und teures) Problem darstellt. Wir schlendern die Pine Street entlang und gelangen zum Pike Place Public Market. Wäre unsere Lieblingsbeschäftigung zu shoppen, wären wir in Seattle genau richtig. Auf dem Markt wird alles M ögliche angeboten. Neben frischem Obst und Gemüse, Fisch oder Blumen gibt es beispielsweise Souvenirs, Handwerkskunst oder auch Kleidung. Es herrscht ein buntes Treiben.

Pike Place Public Market
Pike Place Public Market

Nachdem wir uns um ein Hotelzimmer gekümmert haben, das halbwegs bezahlbar und dennoch zentral liegt, drehen wir noch eine Runde. Einige Blocks weiter liegt das Seattle Center aus dem als Wahrzeichen die etwa 200 m hohe Space Needle herausragt. Von der Aussichtsplattform haben wir einen tollen Blick auf die Stadt, die sich am Wasser entlang schlängelt. Im Hintergrund präsentiert sich der schneebedeckte Mt. Rainier, dessen Spitze aus den Wolken heraus ragt.

Space Needle - Seattle Center
Space Needle - Seattle Center

Für eine Besichtigung des Seattle Centers sind wir zu spät dran. Wir werfen noch einen Blick auf das skurrile Gebäude des EMP (Experience Music Project), das wie man leicht erkennen kann, die Handschrift des Architekten Frank O. Gehry trägt. Das Gebäude, das mit farbigen Aluminiumplatten verkleidet ist, wurde um die Monorail-Station herum gebaut.

Seattle Skyline - Kanada
Seattle - Skyline

Mit der Monorail fahren wir zurück nach Downtown zum Westlake Center. Optisch erinnert das Gefährt an die Wuppertaler Schwebebahn, hat aber, wie das Geklapper erkennen lässt, mit „deutscher Wertarbeit“ wenig gemeinsam.

Für unseren letzten Abend haben wir uns ein nettes Restaurant herausgesucht und haben Glück, noch einen der letzten Tisch im „The Brooklyns“ in der 2nd Street zu bekommen. Hier speisen wir vorzüglich und blicken traurig dem Ende unseres Urlaubs entgegen.

Am nächsten Tag geht um 11:14 h unser Flug nach Denver und später weiter über London zurück nach Stuttgart.

Insgesamt sind wir auf unserer Tour durch die Rocky Mountain fast 3.600 Meilen gefahren, haben es aber nicht als zu stressig empfunden, da wir i.d.R. die Fahrtzeit um die Aktivitäten herum gelegt haben. Einen Geländewagen hätten wir nicht gebraucht. Es gab kaum Strecken, die Allradantrieb erforderten.zurueck

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Letzte Aktualisierung: Oktober 2008 – © Anke Schlingemann und Detlef Hälker


Reiseführer / Reiseinfos

Vista Point Reiseführer Rocky MountainDer Vista Point Reiseführer Rocky Mountains war uns eine echte Hilfe bei der Auswahl unserer Tour durch die amerikanischen Rocky Mountain und auch der Planung unserer Etappen. Vier ausgearbeitete Routen werden detailliert beschrieben. Plant man, sich nicht exakt an die Routen zu orientieren, benötigt man allerdings weiteres Informationsmaterial.

Reiseführer Kanada – Der WestenDer Reiseführer Kanada – Der Westen aus dem Michael Mueller Verlag ist ein umfangreicher Reiseführer der alle wichtigen Angaben zu Sehenswürdig-keiten, Preisen, Öffnungszeiten und Telefonnummern enthält.
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